Stellvertretend für ein
Mindener Publikum, das
die Aufführungen des
Laienensembles als
kulturelle Bereicherung
auf hohem Niveau in
Minden erfahren hat,
zeichnet der Verein
mehrMinden die
Portabühne mit dem
Bürgerpreis 2010 aus.
Herzlichen Glückwunsch!

Seit mehr als 75 Jahren ist
die Portabühne an der Naturbühne
zu Füßen des Kaiser-Wilhelm-Denkmals zu
Hause. Die imposante
Felswand, die das Naturtheater rückwärts
abschließt, lässt erkennen, dass sich
hier einmal ein Steinbruch
befunden hat.
Vier Spielebenen stehen den Akteuren zur
Verfügung, die durch
zahlreiche Wege miteinander verbunden sind. Der
Zuschauerraum bietet 610
Sitzplätze und ist links und rechts von der
ersten Spielebene
eingerahmt.
Beliebte Spielstätten in Minden: z.B. die kleine
Bühne am Königswall, das Hansehaus, das
Stadttheater – bis hin zum aktuellen „Sekretärinnen"-
Stück im Gemeindehaus der Mindener
Petrigemeinde.
Der
Bürgerpreis ist inzwischen so
etwas wie der kleine „Oscar“ für
Minden; das kann
man mit nur ein klein wenig
Übertreibung wohl behaupten: Zum elften
Mal hat der
Förderverein mehrMinden
diesen Bürgerpreis für besonderes kulturelles
Engagement vergeben, das unser
Minden aufwertet, interessanter und
liebenswerter macht.
Aus einem breit gefächerten Katalog
von Vorschlägen
wählte die Jury die Goethe-Freilichtbühne Porta
Westfalica e.V., die in
fast idealer Weise die Satzung des
Fördervereins für die Preisvergabe
erfüllt.
Seit 1927, dem Gründungsjahr der
Freilichtbühne, spielt eine Laientruppe
aufregendes, faszinierendes,
anspruchsvolles Theater,
das beim Publikum stetig
an Resonanz gewonnen hat. Das Repertoire
umfasst Klassik, anspruchsvolle
Unterhaltung bis hin zu
zeitkritischen Stücken
sowie hochwertige Produktionen
für Kinder- und Jugendtheater. In jeder
Saison werden ein Stück für Erwachsene
und eines für Kinder erarbeitet.
Auf mehr als eine Million Besucher
kann der Verein seit Gründung des
Amateurtheaters
inzwischen zurückblicken.
Von seinen über 1000 Mitgliedern sind
150 ehrenamtlich aktiv an
Theateraufführungen
beteiligt, darunter eine große Zahl
von Jugendlichen, die hier meist für eine
lebenslange Theaterleidenschaft geprägt
werden.
Auch wenn die Namengebende Spielstätte
des neuen Preisträgers in Porta
Westfalica liegt, kann doch nicht
übersehen werden, dass
die Truppe inzwischen in
der für Freilichtaufführungen ungeeigneten
Jahreszeit vornehmlich in
Veranstaltungsräumen
Mindens spielt, dass in
hohem Maße Mindener Akteure mitwirken
und dass Mindenerinnen und Mindener
den überwiegenden Teil des Publikums
ausmachen.
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